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Plastik überall ...

In den Meeren schwimmt ein 150 Millionen Tonnen schweres Umweltproblem: Plastik. Wir verbrauchen zu viel und verwenden zu wenig wieder. Zum Schutz der Meere braucht es neue Konzepte.
Kommentare
Genevieve |
Frag ich mich nun dass wir ganz in Mitte einer Pandemien sind und Masken u Gummihandschuhen überall hinwerfen was ihr alle nun meint. In 2017 schrieb antonreiser „richtig optimistisch bin ich nicht „. .... oje.
Heiter_bis_dunkel |
antonreiser |
Richtig optimistisch bin ich ja nicht, aber vielleicht kumulieren die von uns geschaffenen Probleme demnächst auf eine Weise, die ein radikales Umdenken erzwingt.
Ich hoffe es jedenfalls für meine Kinder und Enkel. Und für alle anderen auch.
TrumixComics (ICOM e.V.) |
Schade ein bißchen, dass nicht mehr dazu einen kleinen Kommentar, Anregung o.ä. hinterlassen.
Nochmals ganz herzlichen Dank an PauerCmx und Leichnam für die Zeit, die Ihr Euch genommen habt!!
Und ja, bin voll der Meinung von Leichi und Power und hoffe, dass wir uns alle irren!!
Leichnam |
Sehr gut von Trumix, mal solche Bilder zu bringen!
deleted_177 |
Die Vermüllung - um die Kurve zu Trumix' Cartoon wieder zu kratzen - ist dabei nur ein unwichtiger Teilaspekt für die Firmen. Der Mammon regiert die Welt. Dass wir dabei als Lebewesen langsam in einen Mechanismus der Selbstversklavung übergehen, ist aus Sicht der Bedürfnisse des Marktes eine ganz natürliche Entwicklung. Da muss keine Verschwörungstheorie für herhalten, es passiert vor unseren Augen, wenn man genau hinschaut.
Leichnam |
deleted_177 |
Leichnam |
Bei uns in der Firma die Azubis haben da NULL Bewusstsein. Ich hab die schon oft darauf angesprochen. Jugend ist ja Zukunft.
Einziges Interessengebiet: Smartphone. Da aber nicht aufklärende Seiten im Netz, sondern stundenlanges sinnfreies Her- und Hingeschreibe mit "Freunden" ...
Versuchst du mal ein menschliches Gespräch auch über Themen, die Menschen vorwärts bringen würden, wird man mitleidig angeschaut. Motto: "Dieser Oldschool-Typ hat ja ne Macke ..."
Herrschaftszeiten, so schauts wirklich aus. Vielleicht ist an Universitäten und bei Akademikern da mehr Bewusstsein da. Bei Arbeiterkindern leider kaum, obwohl ich ja selbst ein Arbeiterkind bin, aber MIT Bewusstsein. Das kommt vielleicht durch meine DDR-Vergangenheit, wo es solche Themen intensiv in der Schule gab und auch die Eltern noch entsprechend positive Erziehung ausübten.
deleted_177 |
Ich denke schon, dass es auch im Kleinen hilft etwas an seinen Gewohnheiten zu verändern. Ich verwende bei Möglichkeit überhaupt keine Plastiktüten mehr und kaufe bewusst Sachen, die auf Plastik verzichten oder sehr wenig verwenden. Es wird immer seltener in herkömmlichen Supermärkten selbst Gemüse und Obst ohne Plastik zu kaufen. Der Konsument entscheidet leider und Versuche der Supermärkte ergeben, dass die Leute bei verpacktem Zeug lieber hingreifen und es "hygienischer" finden. Dabei haben beispielsweise Bananen ihre eigene "Verpackung" und brauchen daher keinerlei Schutz. Das sind die paradoxen Entwicklungen der Konsumwelt.
Auch erste Welt Länd sind keine Undschuldslämmer. In meinem Heimatort habe ich an einem Berghang hinter einer verlassenen Fabrik eine illegale Plastikdeponie gefunden, die vor einigen Jahren sogar medial aufgeflogen ist. Dort lagern verschnürte 1-Kubikmeter große Plastikmüllwürfel und warten auf ... ja auf was denn eigentlich? Darauf, dass sie vom Regen ausgespült werden und sämtliche Weichmacher in unsere Umwelt sickern? Bis dann auch das Plastik brüchig wird und durch Erosion in unseren Boden gelangt? "Schöner" Film dazu: https://www.youtube.com/watch?v=_6xlNyWPpB8
Ich finde so einen Fatalismus á la "Ich alleine kann sowieso nichts ändern!" einfach nicht gut genug. Wenn schon die Lobbyisten sich das Geld gegenseitig in den A schieben, dann kann man als Luxusgenießer im reichen Westen doch wenigstens diese kleinen Gesten und Veränderungen in seinen Alltag einführen, die einen großen Unterschied machen. Jede Plastikflasche weniger heißt wortwörtlich eine Plastikflasche weniger in der Landschaft, im Meer oder sonst wo.
Weil die Supermärkte und Hersteller sich nach der Nachfrage orientieren, ist ein Umdenken des Konsumenten also definitiv eine Möglichkeit etwas zu bewirken. Werden keine Plastikflaschen mehr gekauft, reagiert der Markt und der Hersteller. In den 90ern war es noch gang und gäbe Mineralwasser und Fruchtsäfte in Glasflaschen zu finden. Wo sind die Glasflaschen hin? Muss man sich dem Diktat der Hersteller unterwerfen? Nein.
Mich ekelt es vor Plastik regelrecht. Diese Gewürzmühlen aus Plastik, die sich selbst zerreiben und deren Plastikfussel man dann ins Essen streut; Plastikgeschirr heiß aus der Mikrowelle nehmen und die Weichmacher damit ins Essen verdampfen lassen; Plastikspielzeug für die Kleinen, mitunter ganz feine Plastikhaare an den Puppen, die dann überall in der Wohnung verstreut sind. Die "Erfolgsgeschichte" Plastik ist noch gar nicht ganz ausgereizt, es wird immer weiter an neuen Produkten, Variationen und Einsatzmöglichkeiten geschraubt.
Leichnam |
Aber Alleingänge nutzen nix, da muss weltweit was passieren.
Hab immer meine drei Stoffbeutel dabei, wenn ick in den Konsum gehe.
Aber Plaste sind nicht nur Tüten. Und nicht nur Plaste landet im Meer, sondern eigentlich alles, was Abfall ist.
Als ich 1997 in der dominikanischen Republik war, hatten die dort laut Ausflugsleiter nicht mal Müllverbrennungsanlagen im Land. Müll war schlicht nie berücksichtigt worden in Rechnungen des Fortschrittes, es ging nur um Steigerung Geld, wie fast überall auf Erden. Wir machten da (meine Dame und ich) auch Fahrradtouren und fuhren mal über nen gigantischen Müllplatz. Aber nicht planiert - alles einfach in die Karibiklandschaft gekippt. Überall huschten so gekkoartige Tierchen um unsere Reifen, die kamen aus den Müllbergen hervor. Es stank erbärmlich.
Man muss im Kleinen bei sich selbst anfangen. Aber die Großen und Mächtigen dieser Welt reiben sich solange onanierend ihre Geldscheine unter den Nasen her und hin, bis sie vom Geruch der Knete jämmerlich dahinsiechen. Es wird sich nichts ändern, da muss man pessimistisch bleiben. Udo Lindenberg: "Immer lustig und vergnügt, bis der Arsch im Sarge liegt." ... Schon vor über 30 Jahren hat der Lindi das immer wieder gesehen und rausgeschrien.
Enkel und Urenkel werden es büßen müssen.
Man schaue mal diese Klimakonferenzen und Umweltgipfel an. Was passiert hernach? Irgendwelche Beschlüsse zwischen Aktendeckel, die dann sowieso nicht eingehalten werden/eingehalten werden können. Papier ist geduldig.
Es wird immer das Geld regieren hier auf diesem Planeten, bis die Krätze Menschheit endlich mal aus dem Universum verschwunden ist. (Ich sehe mich da selbst mittendrin und als nichts Besseres, glaubt mir bitte.)
Habe einen unfassbaren Selbsthass auf uns Menschheit entwickelt, schon lange. Bringen tut der natürlich auch nichts.
Abholzung Regenwald, Verschmutzung Meere - es ist, als würde man sich täglich selbst ein Stück seiner Lunge aus dem Körper schneiden. Wälder und Meere sind Sauerstoffspender Nr. 1 auf Erden. Das "Zeug" (Sauerstoff) brauchen wir zum leben, nur mal nebenher bemerkt ...
TrumixComics (ICOM e.V.) |
deleted_177 |
In manchen Ländern, Österreich z.B., wird zumindest schon die kostenlose Plastiktüte aus den Supermärkten verbannt. In Ländern wie Ungarn und England ist das Umweltbewusstsein allerdings total mangelhaft. Es ist nicht nur die Landschaft zugemüllt, auch die Leute haben keine Skrupel überall die dünnen Plastiksäcke zu verwenden, auch wenn man sie leicht mit Papier ersetzen könnte. Sogar in fixen Restaurants in Märkten, die das ganze Jahr über Betrieb haben, gibt es oft Plastikgeschirr und Teller, aus reiner Faulheit.
Wachrufen und daran erinnern, dass das alles nicht in Ordnung ist, kann nie falsch sein.
Spanossi |