Ist das korrekt??

Cartoon: Ist das korrekt?? 1
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Ist das korrekt??
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06.09.2014
Veröffentlicht
06.09.2014
Werk-Erstellung
06.09.2014
Typ
Cartoon
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Kommentare

Ron

Ron |           

Von mir eine Bitte: Hier zu diesem Bild bitte Kommentare das Bild betreffend.

Die polarisierende Diskussion zum Umgang mit dem Begriff Gutmensch bitte hier im Forum. Vielen Dank! :)
perle

perle |           

... natürlich pfeifst Du auf diesen ganzen Stuss und machst weiter mit dem was Du willst. Was sonst? Wer will Dich daran hindern?

Mensch cool down! Hab mir mal Deinen letzten Kram durch geguckt. Du hast so tolle Sachen zu zeigen - Form, Farbe, Botschaft fein abgestimmt. Für die Art Deiner Rhetorik gilt das leider nur bedingt, sorry.

Du bekommst Zustimmung und Kritik das ist wohl der Sinn der Kommentare hier: das Du nicht für die Schublade produzierst sondern Dich der Real-Welt stellst.

Lies davon, was Dir gefällt und was Du vertragen kannst. Was kratzt Dich der Rest? Wessen Gesicht Dir nicht passt, den blende für Dich einfach aus. Wie man jemanden ausblendet, das weist Du doch bestimmt. Was bleibt dann noch als Aufreger übrig?

Ein entspannter Karsten fördert sicher den Genuss Deiner Werke und darum geht mir bei Toonsup primär
Karsten

Karsten |           

Herve - dem ist nichts hinzuzufügen.

Perle - von wem? Nun, mir hängen diese ganzen (HA!) Gutmenschen zum Hals raus, die der Meinung sind, dem Rest der Menschheit ihre kranke, kultur-stalinistische Sauce über den Latz kippen zu müssen.

Alles, was nicht links-liberal ist, ist rechts und böse. Bestimmte Lebens-/Denkweisen darf man nicht kritisieren. Bestimmte Worte (in diesem Falle mit G) werden als der rechten Ecke entstammend erklärt und zum Tabu erkoren.

Und so weiter und so fort.

Um solche Konflikte zu vermeiden, bedarf es also einer Schere im Kopf, die sofort alles eliminiert, was nicht Political Correct ist.

Oder man pfeift auf diesen ganzen Stuß und macht weiter mit dem was man will.

Letzteres klingt für mich viel besser.
perle

perle |           

@herve diesen voraus eilenden Gehorsam finde ich auch schlimm. In totalitären Systemen sichert es zuweilen das Überleben.

Das der Verlag Inhalte kürzt, streicht, verändert halte ich mit Bedauern für den Normalfall. Der Verlag war schon immer Herr des Verfahrens, nicht der Autor. So unterscheiden sich häufig verschiedene Ausgaben eines Werkes erheblich. Marketingüberlegungen, Anpassung an den Zeitgeschmack und natürlich auch "political correctness" halte ich für die Triebkraft. Erlaube, das ich den Fokus etwas erweitere. Denn schwer auszuhalten ist, das die Verlage selbst zunehmend durch Amazon unter Druck geraten. Der Marktführer im Onlinehandel bestimmt, wann welches Buch mit welcher Verzögerung ausgeliefert wird. Da geht es also nicht mehr um einzelne Textpassagen, sondern hier wird über das Wohl und Wehe des ganzes Werkes entschieden.

@Karsten Du musst Dich offenbar ganz fürchterlich auf den Schlips getreten fühlen. Aber von wem? Deine Grafik ist gut und die Aussage in ihrer zulässigen Überspitztheit zutreffend - köstlich umgesetzt schreibt einer. Das wird doch von den Kommentaren nicht bestritten. Also was?
herve

herve |           

"Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." (George Orwell, Nachwort zu "Farm der Tiere" )

So, und jetzt mal zur "political correctness": diese hat schon genug Flurschaden angerichtet in der Literatur, weil alle inzwischen so überempfindlich geworden sind, dass man aus voraus eilendem Gehorsam oder im Nachhinein Manschetten hat, überhaupt noch etwas zu veröffentlichen.

Das geht schon mit amerikanischen Schulbüchern los, in dem in dem alten Gebrüder Grimm-Märchen "Rotkäppchen" das Kind keine Flasche Rotwein mehr im Korb haben darf, weil das ja die Youngsters zum Alkoholismus verleiten könnte, in Mark Twains "Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn" gibt es keinen "Nigger" Jim mehr, weil sich die Afroamerikaner diskriminiert fühlen könnten (auch wenn es zu den Zeiten, in denen die Handlung spielt, dies durchaus gängiger Sprachgebrauch war, auch wenn es sich um eine Schmähvokabel handelt), in Deutschland ist Pippi Langstrumpfs Vater aus Gründen der "political correctness" nicht mehr "Negerkönig von Taka-Tuka", sondern in den Neuauflagen "Südseekönig". Die Aufzählung ist noch beliebig erweiterbar, aber eines ist auffällig: man greift unter dem Vorwand der "political correctness" und der damit verbundenen übertriebenen Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten einiger weniger zunehmend unverhohlener in das Werk der jeweiligen Autoren ein, und das sehe ich als Ausdruck eines gewissen Neo-Totalitarismus, bei dem man nicht sicher sein kann, wie weit er noch geht.

Fest steht jedoch, dass wir durch ein derartiges Vorgehen zumindest gefährlich nahe an einer Entwicklung (wenn nicht schon mittendrin) sind, vor der einst Zeitgenossen wie eben George Orwell, Aldous Huxley und vor allem Ray Bradbury gewarnt haben (schöne Grüße von "Fahrenheit 451" oder dem Kapitel "Usher II" aus den "Mars-Chroniken" ).

Und das hat SEHR WOHL etwas mit Meinungsfreiheit und auch der Freiheit der Kunst zu tun. Und darüber sollten sich ALLE hier Diskutierenden mal ernsthaft Gedanken machen.
Karsten

Karsten |           

Was war denn da nur so so schwer zu verstehen?

Das mit dem Erbrochenem bezog sich auf die MÖGLICHE Reaktionen einiger Personen, wenn diese die Sachen sehen WÜRDEN, die Titanic, Charlie Hebdo
oder Eulenspiegel bringen!! Wenn hier bei ToonsUp solche Sachen gepostet werden WÜRDEN, KÖNNTEN diese zarten Seelchen möglicherweise oral kollabieren.

Wenn Leute diese Bezeichnung unschön finden - erstaunlich. Mit der Argumentationskeule austeilen können sie, die Guten, aber einstecken können sie nicht? Schade irgendwie.

Ich hänge das ganz niedrig auf. Im Erdgeschoß. Da ist die Ausgangstür, und die mache ich jetzt hinter mir zu.
antonreiser

antonreiser |           

Das würde ich eine Etage niedriger aufhängen.
Es geht nicht um "Meinungsfreiheit", "Demokratie" oder "Grundgesetz".
Was Du von politischer Korrektheit hälst, hast Du treffend im Cartoon gezeigt, und den hat fuenf auch nicht kritisiert.
Ich finde aber, Dein Spruch vom "Gutmenschen-Erbrochenem" ist keine Meinungsäußerung, "die von einer bestimmten politischen Richtung abweicht", sondern eine recht unschöne Betitelung von Menschen, die möglicherweise eine andere Meinung haben als Du.
Und falls Du es noch nicht weißt: Cartoons, die vom Mainstream abweichen, schätze ich durchaus, genaugenommen eigentlich gerade die.
Karsten

Karsten |           

Fuenf - mir geht das politisierende Gefasel einiger Gu... einiger Mitmenschen auf den Senkel, die in jedem Blödsinn irgendwas politisches/rassistisches/religiöses sehen und ggf. kritisieren - außer natürlich, es unterstützt deren eigene Meinung.

Bei jeder passenden, meistens jedoch unpassenden Gelegenheit wird die "Fascho-Keule" geschwungen, mit der jede Ansicht, die nicht der eigenen beengten Sichtweise entspricht, in die rechte Ecke gekloppt wird.

Regelmäßig empören sich die genannten Leute z.B. über Titanic - wenn wir hier Cartoons einstellen würden, wie in der Titanic (die beileibe nicht rechts ist) üblich, würden die...ääähhh... empfindsamen Seelchen aufheulen. Oder spucken.

Das mit dem Schlauchboot bezog sich auf die in obigem Cartoon dargestellten Typen, die sogar aus ihrem Essen ein Politikum machen.

Bevor sie eine arme (noch dazu GRÜNE) Gurke ermorden, würden sie lieber ins Schlauchboot klettern.

Antonreiser - Wer fühlt sich diffamiert? Vielleicht fühle ich mich ja diffamiert. Sobald man eine Meinung äußert, die von einer bestimmten politischen Richtung abweicht, die eben gerade en vogue ist, findet man sich in sonstwas für Ecken wieder.
Man darf demnach in dieses und vielleicht in jenes Horn tuten, aber sobald man davon abweicht, kommt die argumentative Rundumschlag-Keule?

Wenn ich vom Mainstream abweiche, komme ich an der Rand? Nun, damit kann ich leben. Vielleicht sollten ein paar Leute hier mal einige Begriffe googeln, wie z.B. "Meinungsfreiheit", "Demokratie" oder "Grundgesetz".

Ich meine das deutsche Grundgesetz, nicht das von Nordkorea.

Hatten wir nicht neulich erst die Frage, warum Leute ToonsUp verlassen? Na - da hätten wir doch mal eine mögliche Antwort.
antonreiser

antonreiser |           

Das ist mir schon immer unangenehm aufgestoßen: Die Vokabel "Gutmenschen" diffamiert ja schon vor einer inhaltlichen Diskussion jegliches Engagement. So betrachtet kann ich fuenfs Unbehagen an den zitierten Sprüchen nachfühlen.
Und deswegen, lieber Karsten, besteht immer die Gefahr, durch Distanzierung vom Mainstream an einen Rand zu rutschen, an dem man sich eigentlich gar nicht wiederfinden wollte.
fuenf

fuenf |           

@Karsten: deine Sprüche werden zunehmend ekliger " ... republikweit nach Gutmenschen-Erbrochenem riechen ... sie könnten auch in einem Schlauchboot aufs Mittelmeer paddeln und sich dort aus Solidarität ersäufen ..."

was ziehst Du hier ab?
BARHOCKER

BARHOCKER |           

Die ganze Diskussion ist überflüssig, weil die Reihenfolge – schwarz, gelb, rot – nicht stimmt.
Das ist ehr was für Belgier ... und ob sich die aufregen, ist mir dermaßen wurscht ...
Karsten

Karsten |           

Karsten - wenn wir hier wie bei Titanic oder Eulenspiegel loslegen würden, würde es republikweit nach Gutmenschen-Erbrochenem riechen.

Obwohl... hey, gute Idee eigentlich!devil.gif

Miezel - sie könnten auch in einem Schlauchboot aufs Mittelmeer paddeln und sich dort aus Solidarität ersäufen.
Miezel

Miezel |           

Wo du Recht hast, also nur danebenlegen und zugucken lassen wie sie das ganze andersfarbige Zeugs genüsslich kauen und somit der Vernichtung anheim stellen, wobei is das dann nicht schon wieder ne Ausgrenzung? ...am besten politisch korrekt Verhungerndevil.gifdevil.gif
Leichnam

Leichnam |           

Schöne Verteidigung meines Toons VERGLEICHE. top.gif

Ich frag mich, ob manche TITANIC oder EULENSPIEGEL kennen ... Da sind wir alle Waisenknaben gegen ...
Karsten

Karsten |           

Antonreiser - nur, wenn die Trauben nicht von illegal zur Sklavenarbeit verschleppten blinden Nonnen gepflückt wurden.

Miezel - die ist grün, und wenn sie eine grüne Gurke zerhacken, könnte das ein faschistoider Akt sein.
Miezel

Miezel |           

Naja zur Versöhnung können sie ja noch ne Gurke aufschneiden ...
antonreiser

antonreiser |           

Passt schon, mindestens der Rotwein kommt aus Frankreich.wink.gif
Karsten

Karsten |           

Wenn sich Gespenster politischen Verfolgungswahns
selbst im Schwarzbrot zeigen oder
in Käseecken
verstecken,
Wenn Berufs-Schwarzseher und sonstige
pathologisch Unentspannten
selbst in einer Buddel Rotwein
ein Politikum entdecken
und Rassismus in 'nem
Schokokuß,
dann sag' ich ganz barsch -
macht, was ihr wollt.
Macht es ohne mich.
Leckt mich am A***h.
fuenf

fuenf |           

Ein Seitenhieb auf linksliberale Intellektuelle
graphisch hier tatsächlich köstlich umgesetzt
gefällt mir also erst mal

Man verliere aber nicht aus dem Auge,
das in autoritären Biotopen
reflektierende Selbstzweifel vermutlich
eher als etwas fremdes, schwaches, krankes angesehen werden

Also dort eher brüllen, parieren, marschieren angesagt
... nöö, das gefällt mir weniger

hatten wir schon genug von
Karsten

Karsten |           

Oh - ich dachte, die saufen Bier und Korn.
statistix.html?action=img