Cartoon Respekt

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antonreiser (toonsUp admin) - 03.08.15 23:24
Ausgewogenheit von einem Cartoon zu erwarten, der, wie es seiner Natur eigen ist, zuspitzt, ist meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll.
fuenf hat in allem, was er schreibt, recht, aber der Cartoon handelt von "Islam und Demokratie" und nicht von "Fremdenfeindlichkeit von rechts", und selbst, wenn dieses zu verurteilen ist, kann jenes kritisiert werden. Gewalt und Intoleranz, in welchem Gewand sie auch daherkommen, sind zu abzulehnen, da muss man nicht das kleinere Übel wählen.
 
comicvogel - 03.08.15 20:56
Finde den Cartoon arg pauschalisierend. Hat so einen Beigeschmack von Judenwitzen ausm zweiten Weltkrieg. Für Diskusssion sorgt der m.E. nicht wirklich, weil er nur sagt, Moslems in Deutschland wollen sich nicht an Gesetze halten (nicht sehr nette Unterstellung). Das Halten an Gesetze und ob man tolerant eingestellt ist, sind m.E. auch nicht dasgleiche (als Gesetztestreuer kann ich bspw. Schwule trotzdem total abartig finden).

Finde den Vorschlag von fuenf gut. Wenn's um Salafisten geht (so sieht er ja auch aus), dann den Text anpassen, damit es nicht so pauschalisierend wirkt. So wie er jetzt ist, kann er gut auf ner Pegida-Demo punkten. Hört sich nicht so an, als ob das gewollt ist...
 
fuenf - 03.08.15 16:58
@Rob: sorry wg meiner sprachlichen Ungenauigkeit, hoffe es in Deinem Sinn korrigiert zu haben: 200 fremdenfeindliche Straftaten, einschließlich der nachgewiesenen Brandstiftungen sowie Einschüchterung und Gewalt gegen Hilfskräfte in diesem Halbjahr

@freddy: Ich denke, Deine "kreative" Nadel stellt Dich nicht gleich ins Abseits. Es hat nur eben was willkürliches an sich. Hmm, ein bisschen wie ein Stein, den ich hinter mich werfe, ohne genau zu gucken, wo und wie er ankommt.

Auch glaub ich Dir unbesehen, das Du nicht für irgendwelche völkische Gazette produzierst. Aber mal ehrlich, was glaubst Du wie schnell sich so ein Bild in einschlägigen Foren vervielfältigt? Das kriegst Du doch nie mehr eingefangen

Übrigens: Wenn Du Deine zeichnerische Präzision auch im Text fortführst, dann könnte deine politische Karikatur der Hammer werden:
'Salafisten' statt 'Moslems' wäre schon weniger pauschal. Das würde den angesprochenen Personenkreis mächtig eingrenzen und mit größerer satirischer Treffsicherheit die Scheinheiligkeit gewisser Prediger angehen ...

(Kritiker würden es selber tun, wenn sie es besser könnten
 
Rob - 03.08.15 16:08
@fuenf Apropos Halbwahrheiten, die von dir erwähnten 200 Anschläge umfassen größtenteils Demonstrationen und Protestmärsche. Der Begriff Anschlag wird neuerdings doch sehr schwammig ausgelegt.
 
freddy - 03.08.15 16:06
Vielen Dank erstmal für diese rege Beteiligung an meinem Cartoon - oder ist das nun eine politische Karikatur?

Ich fühle mich auch nicht diskreditiert, die angesprochene Thematik ist / war mir bewusst. Ich weiß, das auch wir als Cartoonisten eine Verantwortung haben.
Bevor ich mich detailliert äußere möchte ich erstmal klarstellen, dass ich selbst weder rechts bin noch etwas gegen Andersgläubige habe.
Ich bin nur äußerst selten politisch, wenn ich Cartoons/Karikaturen erstelle, und die "kreative" Nadel hätte zu diesem Thema bei mir auch genauso in eine andere Richtung ausschlagen können, sprich: es hätte auch ein Cartoon werden können, der Fremdenfeindlichkeit der Deutschen darstellt.

Das Argument bezüglich der derzeitigen Lage hat natürlich Bestand. Demnach frage ich mich nun (ernsthaft), ob ich hier als Cartoonist Verantwortung aufzeigen muss, indem ich auf solche Cartoons absichtlich verzichte. Tatsache ist, es gibt ja - nach wie vor - das "andere Lager": die fanatischen Islamisten, deren "Respekt-Vorstellung" ich hier mal satirisch-humorvoll überhöht habe.

Die Diskussion kommt mir gerade entgegen, weil ich mich frage, wie jeder einzelne (von euch Kollegen) denn damit umgeht?
Gieße ich denn sprichwörtlich Öl ins Feuer? Oder ist es nicht so, dass Satire - zumindest in unserem Kulturkreis - vieles "darf". Selbstverständlich nicht um für bestimmte Gruppen missbraucht zu werden oder geschmackliche und moralische Grenzen zu überschreiten. Aber mir ist auch bewusst, das Satire nicht ALLES darf, was sie kann. Meinungen dazu interessieren mich natürlich. Ich bin selber nicht der Weisheit letzter Schluss, deswegen suche ich gerade selber meinen Standpunkt in diesem Metier (politische Cartoons).

Und, nur weil das unten angesprochen wurde: Bisher habe ich keiner "völkischen Gazette" die Erlaubnis zur Publikation meines Cartoons gegeben. Wie jeder Kollege erwarte ich eine Vergütung pro Publikation und schließe da Verlage von ganz rechts aus.
 
Andreas - 03.08.15 15:44
Das Thema Religion ist ja immer von äußerst kontroverser Natur. Es gibt sicher Muslime, die das so sehen, aber eben auch welche, die das nicht tun. Man darf natürlich nicht pauschalisieren. Aaaaber das tut dieser Cartoon m. E. auch nicht. Denn es ist ja im Grunde nur die Meinung/Forderung des Mannes der da sitzt. Deshalb 4 von mir.
 
fuenf - 03.08.15 15:43
Also es liegt mir ferne, Kollegen zu diskreditieren. Und daher zunächst noch mal meine ehrlich gemeinte Verbeugung vor dem meisterlichen Strich.

Inhaltlich bin ich allerdings ziemlich dünnhäutig geworden. Cartoons funktionieren immer in ihrem sozialen und historischen Kontext. Und Cartoons erzeugen Wirkung.

Aktueller Kontext ist die Verunsicherung zum einen aus der unbegreiflichen Destabilisierung in den islamischen Ländern und innenpolitisch bei uns das Erstarken der rechten Szenen: Die versuchen, den Kampf um die Straße aufnehmen, d.h. Durchsetzung politischer Ziele durch Gewalt und Einschüchterung gepaart mit zielführender Propaganda - 200 fremdenfeindliche Straftaten, einschließlich der nachgewiesenen Brandstiftungen sowie Einschüchterung und Gewalt gegen Hilfskräfte in diesem Halbjahr sprechen ihre konkrete Sprache. Wohlgemerkt alles Straftaten aus der rechten Szene abendländischer Kultur.

Ich suche noch vergleichbare Belegdaten z.B. über salafistische Straftaten innerhalb Deutschlands. Nebenbei: Selbst die NSU-Morde wurden ja lange Zeit gerne als Dönermorde dem islamischen Kulturkreis zugeschoben. Ein unrühmliches Kapitel nicht nur der Ermittlungsbehörden sondern vor allem der Medien und uns Öffentlichkeitsarbeiter und Meinungsmultiplikatoren.

Die Stereotypen in den Stammtischen und Netzforen lauten unbeirrt:
a) Jeder Moslem ein gefährlicher Salafist
b) Deutsche sind noch lange keine Nazis, selbst wenn sie deren Botschaften verbreiten.

Die Alltagserfahrungen etwa im Zugabteil sehen anders aus. Da fühle ich mich eher von blonden Männern in einschlägigen Stiefeln bedroht, als von Männern mit dunklen Bärten. Auch beobachte ich zunehmend, wie sich Nachbarn Gedanken über ihre fremdklingenden Namen oder Aussehen machen. Denn machen wir uns nichts vor - Wenn diese den völkisch dekorierten Biodeutschen im Zugabteil missfallen, zeigt es sich wie weit es um die Zivilcourage von uns anderen Fahrgästen bestellt ist. Wenn Du weist, was ich meine ...

Die propagandistischen Mechanismen, die zu solchen Schräglagen in der Realitätswahrnehmung führen sind bekannt und erprobt: Hetze gegen ausgesuchte Minderheiten, Desinformation, Behauptungen, Halbwahrheiten und deren endlose Wiederholung in jeglicher Form. Das ist der Brennstoff mit der latente Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung weiter angefacht werden. Brandstifter und Biedermeier rücken offenbar eng zusammen, eine unheilige Allianz. Kritiklose Flachbrettbohrer plappern es nach. Die Masse macht's und schließlich hat jeder von uns seinen kleinen Faschisten in sich. Machen wir uns das klar.

Inhalte von Grafik und Cartoon verankern sich mit besonderer Hartnäckigkeit.
Bart = Moslem = Demokratiefeind

Wie stelle ich mich dem als Künstler, Grafiker, Autor, Journalist? Beanspruche ich für mich einen Schwebezustand im luftleeren Raum, reicht mir der Rückzug allein in die Welt meines Zeichenbrettes?

Oder stelle ich mich der persönlichen Verantwortung - einer Entscheidung auf Basis des Verstandes? Ich denke, Aussageabsicht und Wirkung meiner Arbeit liegen in meiner Hand. Und es liegt an mir,
ob ich z.B. mit aller graphischer Wucht z.B. fremdenfeindliche Denkviren auf Basis verkürzter Denkschemen verbreite.

Sofern ich den völkischen Gazetten das virulentes Gehirnfutter nicht auch noch portofrei anliefern möchte, lass ich es besser! Soviel dazu, warum ich über dieses Bild nicht in Beifallstürme ausbreche.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die ewige Kern-Frage also an dieses Forum der kreativen Bilderzeuger

"Endet meine zeichnerische Freiheit erst vor § 130 StGB (Volksverhetzung) oder setzte ich mir schon vorher legitime Grenzen für das was ich aus meiner Schublade lasse?
 
george - 03.08.15 14:12
schönes thema, und schöne zeichnung
 
antonreiser (toonsUp admin) - 03.08.15 11:54
Diskussionswürdig allemal, da sich die beiden Pole "Islam gehört zu Deutschland" und "Nichtvereinbarkeit des Islam mit der demokratisch verfassten Gesellschaft" gegenüberstehen.

Von mir gibt's dafür 4 Sterne: für die gute Zeichnung (rein formal) und für den Diskussionsanstoß (Stoff für Zoff).

@ fuenf: die Begründung für deine Beurteilung wäre durchaus für alle interessant.
 
Rob - 03.08.15 11:52
Von mir gibt's 4 Punkte. Ich kann mit der Aussage was anfangen.
 
fuenf - 03.08.15 10:27
Lieber freddy: darfst gerne bei mir anfragen, warum es von mir nur 1 Punkt gibt
 
 

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