Cartoon Kommentar Greta again

Rob - Kommentar Greta again

 

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Rob - 19.03.19 22:36
Das ist ja auch das Irre am System. Nahezu alle stimmen darin überein, dass es den ganzen Plastikmüll nicht braucht und trotzdem wird es immer mehr. Ist jetzt die "Demokratie" dran schuld? Nein, denn abgestimmt wird gar nicht und entschieden wird woanders.

Ein besseres Wort für Marketing wäre "Betrug durch die rosa Brille".

Ganz genau!

Natürlich sind nicht alle Kiddies Umweltschweine aber wie du schon sagtest, die Vorbildfunktion/Programmierung der Erwachsenen macht viele leider dazu.

Und wer mal eben von Schweden aus nach Hamburg zum Demonstrieren kommt, der meint es mit dem CO2-Ausstoß nicht sonderlich ernst und Erwachsene im Hintergrund organisieren das ganze Theater. Davon abgesehen ist CO2 super, bitte mehr davon!
 
Pauer (toonsUp team) - 19.03.19 11:40
Gut, das mit dem Plastikmüll den sie produziert, ist schon ziemlich krass. Das lässt sich mit der Message der Aktionen nicht vereinbaren. Das ist komplett enttäuschend und ärgerlich.

Man kann den Widerspruch jetzt nicht verteidigen, aber andererseits muss man anmerken, dass man heutzutage keine andere Wahl hat. Es gibt schlichtweg keinen Toast in der Papiertüte. Es werden an Bahnhöfen auch keine umweltfreundlichen Verpackungen für Lebensmittel angeboten! Die Verantwortung liegt zum größten Teil bei den Firmen, denn wie die den Konsumenten keine andere Wahl lassen, wird das genommen, was vorhanden ist. Coca Cola gehört mit einigen anderen Firmen zu den größten Plastikmüllproduzenten der Welt.

Convenience-Lebensmittel, also Fertigessen wie Wraps, Sandwiches und Salatschalen, sind der Bringer - sie sind an Bahnhöfen und viel frequentierten Orten teuer und werden wahnsinnig gut angenommen. Da stört sich der Konsument noch nicht einmal daran, dass die meisten Salatschalen in Plastik bereits vor dem Ablaufdatum (!) oft hochgradig keimbelastet sind. Aber mit gutem Marketing geht alles. Ein besseres Wort für Marketing wäre "Betrug durch die rosa Brille".

Es sind die Firmen, die am Hebel sitzen. Als vor gut zwanzig Jahren in Österreich das Mineralwasser einer gewissen Marke von 1L Glasflaschen auf Plastikflaschen umgestellt wurde, hielt die Bestürzung nur kurz an. Der Konsument gewöhnt sich an die wegfallende Auswahl, weil "es nicht anders geht" und vorallem aus Gemütlichkeit.

Und was den Umgang mit Müll betrifft, sind ebenfalls Politik und schlussendlich Bildungseinrichtungen gefordert. Kinder sind besonders anfällig für einen sorglosen Umgang, wenn die Vorbilder es verabsäumen die richtigen Akzente zu setzen. Rauchende Eltern produzieren rauchende Kinder, nur als Beispiel.

Und Rob, nicht alle Kinder sind Gangster-Rap-Idioten, die rund um die Uhr im McDonalds abhängen. Es ist ein Trugschluss von dem, was man sieht, auf den Allgemeinzustand zu schließen.

edit: Und das mit ihrem CO2 Abdruck ist nicht so ohne weiteres vergleichbar. Ein einziger Flug von München nach London verballert das Vielfache einer Zugreise der gleichen Strecke. Nimmst du die Tendenz zu hirnrissigen Kurzstreckenflügen hinzu (Wien - Salzburg oder München - Berlin, billiger als der reguläre Bahntarif!), dann wird einem der kranke Zustand dieses Umgangs mit Resourcen klar.

Jeder kann heute eine Weltreise machen, es ist einfach spottbillig heutzutage zu fliegen. Das alles tragen wir auf Kosten steigender Umweltbelastung aus.
 
Rob - 19.03.19 10:16
http://schweizerzeitung.ch/greta-thunberg-auf-rueckfahrt-von-davos-kein-plastik-mehr-beim-speisen/

Plastikmüll ist ein echtes und kein eingebildetes Umweltproblem und Greta geht eben gerade NICHT dagegen auf die Strasse. Sie entstammt einer schwedischen Elitefamilie mit direkten Verbindungen zur Klimalobby und hat mittlerweile durch ihre vieles Reisen bestimmt einen höheren "CO2-Abdruck" als jeder Toonsupper.

Nur weil sie ein kleines Mädchen ist, wird der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet und rationale Argumente wandern auf den Müll. Man erinnere sich, der erste Irakkrieg wurde auch mit der Lüge eines kleinen Mädchens begründet.

Und Paul, so weltfremd kannst du nicht im Ernst sein. Warst du schonmal bei Mac Donalds und welches Publikum hast du da überwiegend?
 
Pauer (toonsUp team) - 19.03.19 08:04
@Horrorsven: Da verallgemeinerst du jetzt unnötig. Hast du Belege dafür, dass Greta im Umkehrschluss sorglos mit Plastikmüll umgeht? Und pauschal zu sagen, Jugendlichen würden Müll in die Landschaft schmeißen, ist auch eher stereotypes Denken. Ich weiß, Cartoonisten müssen Klischees bedienen , aber so sollte nicht das eigene Weltbild sein. Oder sind Hartz4 Empfänger auch alles faule Schweine?
 
Specki - 19.03.19 02:25
Rob´s Kommentar "Greta geht nicht gegen Plastiktüten auf die Straße" finde ich korrekt. Wie heuchlerisch bitte schön ist das denn, Freitags der Schule fern zu bleiben, um gegen den Klimawandel zu protestieren. Aber gegen den Müll geht keiner auf die Straße, dabei sind es doch oft meist die Jugendlichen die ihren Müll einfach in die Gegend schmeißen. Das habe ich schon oft beobachtet.
 
Pauer (toonsUp team) - 19.03.19 00:38
Umweltschutz, in unserer ohnehin schon an Optionen mageren Konsumgesellschaft, ist es zum Beispiel seine Kaufentscheidungen zu ändern. Wenn Produkte mit viel Verpackungsmüll weniger gekauft werden, dann bekommen das die Firmen mit. Aber das muss konsequent und von vielen Leuten betrieben werden (weg von convenience-Produkten).

Die Proteste regen die Diskussion an und zeigen den Politikern, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit Themen sind, die den Menschen am Herzen liegen. Leider lässt sich Nachhaltigkeit nicht von der heutigen Wegwerf-Mentalität kapitalistisch ausschlachten (wie beispielsweise die Produktion von Smartphones) und deshalb ist der Grundgedanke den großen Produzenten ein Dorn im Auge.

Ich finde an dem Aktionismus von Greta nichts Schlechtes. Klar kann man das ganze Drumherum satirisch aufarbeiten und das bietet u.a. bei ihrer lustigen Visage auch reichlich Stoff dazu. Aber inhaltlich bin ich voll auf ihrer Seite.

Wie und wo Umweltschutz "diktatorisch" verwendet wird, muss man mir mal aufzeigen. Aber die Politik wäre tatsächlich in der Art gefragt, wenn es darum geht die Umwelt zu schützen. Denn auf die Supermärkte und Produzenten mit ihren lustigen "FSC", "Umweltschutz" und "Bio" -Stickern kann man sich nicht verlassen. Dahinter steckt meist rein gar nichts. Die Sticker sollen bloß ein gutes Gefühl erzeugen, nicht mehr.
 
Rob - 19.03.19 00:05
Die Frage ist nur, was "Umweltschutz" für dich heisst? Der Begriff ist bewusst schwammig und kann prima diktatorisch verwendet werden. Greta geht nicht gegen Plastiktüten auf die Straße.
 
Pauer (toonsUp team) - 19.03.19 00:02
Es war absehbar, dass Greta medial ausgeschlachtet wird. Dass man ihr schon voreilig sogar den Nobelpreis verleihen will, ist die Krönung. Aber selbst solche Ausschweifungen tun dem Kern der Sache keinen Abbruch.

Wenn ich für das eine oder das andere eintreten soll, Umweltschutz oder sorglose, kapitalistische Ausbeute bis zum Kollaps, dann bin ich definitiv auf der Seite des Umweltschutzes. Wir kommen der Selbstzerstörung näher und da finde ich es gelinde gesagt billig sich auf die Kritiker dieser Entwicklung einzuschießen, anstatt die Kapitalisten zu verurteilen, die uns die mit Plastik verseuchten Meere u.a. beschert haben.
 
 

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